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Pressemitteilungen

bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen 2015

Die „Freie Akademie München“ für anthroposophische Kunsttherapie hat auch dieses Jahr in 2015 erfolgreich mit der DAK Bayern zusammen gearbeitet und diese, bei der deutschlandweiten Präventionskampagne „bunt statt blau“ gegen Komasaufen unterstützt.

Der Akademieleiter der „Freien Akademie München“,Herr Hans-Joachim von Zieten, und zugleich Hauptjuror des Plakatwettbewerbs hat wieder aus 1700 Einsendungen das beste Plakat ausgewählt.
Die bayerische Gesundheitsministerin Frau Melanie Hummel zeichnete jetzt die bayerischen Landessieger des bundesweiten Wettbewerbs der Krankenkasse DAK-Gesundheit aus. Nachfolgend die Pressemitteilung der DAK Bayern.


Kunst gegen Komasaufen: Schülerin aus Hausham gewinnt Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ in Bayern
Gesundheitsministerin Huml kürt Bayerns Landesieger – 10.500 junge Künstler beteiligen sich an bundesweiter DAK-Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen


„bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit 10.500 Schüler Kunstwerke gegen Alkoholmissbrauch. Das beste Plakat aus Bayern kommt von der 17-jährigen Schülerin Jennifer Hein aus dem oberbayerischen Hausham, die die Wirtschaftsschule Pasold-Weissauer in Holzkirchen besucht. Sie setzte sich gegen 1700 Teilnehmer aus dem Freistaat durch. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zeichnete jetzt die bayerischen Landessieger des bundesweiten Wettbewerbes der Krankenkasse DAK-Gesundheit aus. Sie erhalten  Geld- und Sachpreise. Im Juni werden in Berlin aus allen Landessiegern die Bundessieger 2015 gewählt.
Gesundheitsministerin Huml betonte: „Beim DAK-Plakatwettbewerb appellieren Jugendliche mit ausdrucksstarken Bildern an ihre Altersgenossen – das ist authentisch und wirksam. Ich begrüße die Aktion daher sehr. Sie ergänzt unsere bayerischen Präventionsmaßnahmen hervorragend. Ich danke allen, die beim Wettbewerb mitgemacht haben. Denn sie alle sind Sieger im Kampf gegen Alkoholmissbrauch."

„Wenn es um den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen geht, sind junge Künstler die glaubwürdigsten Botschafter“, sagte Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit Bayern. „Mit ihren Plakaten verdeutlichen sie offen und schonungslos die Risiken beim Rauschtrinken und zeigen gleichzeitig Alternativen auf. Das macht die Präventionskampagne so erfolgreich.“

„Durch Alkohol gewinnt man keine Sicherheit“, sagte die Landessiegerin Jennifer Hein. „Damit versteckt man sich höchstens hinter einer Maske, die leicht zerbrechen kann.“ Nach dem Absetzen der blauen Maske zeigt die Frau auf dem Plakat ihr wahres Gesicht und ihre bunte Schönheit kommt hervor. „Das Gesicht habe ich mit meiner eigenen Kosmetik gemalt“, erklärte die 17-Jährige. Für Hans Joachim von Zieten, Leiter der Freien Akademie München und Hauptjuror, war die Auswahl harte Arbeit: „Erst nach mehreren Stunden standen die Sieger fest.“

Den zweiten Platz belegte die 16-jährige Tamika Gammisch von der Johannes-Kepler-Realschule in Bayreuth. Platz drei ging an Vanessa Rögner (15 Jahre) vom Stiftland-Gymnasium im oberpfälzischen Tirschenreuth. Den Sonderpreis „junge Künstler“ holte sich die 12-jährige Luu Bich von der Albert-Schweitzer-Realschule in Regensburg.

Knapp 5000 jugendliche „Komasäufer“ in Bayern
Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2013 wieder rund 25.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Auch in Bayern gab es 4498 Betroffene, davon 2982 Jungen und 2016 Mädchen. Weil die Zahl in den vergangenen Jahren bundesweit stark gestiegen ist, laden DAK-Gesundheit, Bundesdrogenbeauftragte und regionale Unterstützer seit sechs Jahren Jugendliche zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ein. Die Aktion gilt laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt mehrere  Auszeichnungen. 

(Mit freundlicher Genehmigung für den Abdruck der Pressenachricht durch die DAK Bayern, Pressesprecher Stefan Wandel.)

Jugendkunstakademie

Hier kommen Sie zur Jugendkunstakademie

Zeichenkurs Mappenvorbereitung

Besucher

Kunst gegen Komasaufen: Jennifer Hein aus Hausham wird 3. Bundessiegerin bei „bunt statt blau“ 2015

Jennifer Hein wurde in Bayern beim Plakatwettbewerb der DAK“ Bunt statt blau“ Landessiegerin. Hauptjuror, Hans Joachim von Zieten, Dipl. Kunsttherapeut.
Sie kann ebenfalls an einem Kunst Tag in der Jugendkunstakademie München
www.jugendkunstakademie.de  kostenlos teilnehmen.

Im nachfolgend zu sehenden
Youtube Film ist Jennifer Hein in Berlin zu sehen bei der Preisverleihung für Deutschland.
Dort erhielt Sie Ihre Auszeichnung für den 3.Platz (Bundessiegerin)
 

München, 12.12.2014

dm-Preis für Freie Akademie München, Jugendkunstakademie München

Die Freie Akademie München wurde mit Ihrem „Herzenskunstprojekt“ in der angeschlossenen Jugendkunstakademie München mit dem „dm-Preis für Engagement“ ausgezeichnet. „Die besondere Auszeichnung und Anerkennung des sozialen und zugleich kunsttherapeutisch ausgerichteten Projektes für Kinder und Jugendliche ermöglicht nachhaltige Förderung“, so Hans Joachim von Zieten, Dipl. Kunsttherapeut, Akademieleiter und Gründer der anthroposophischen Initiative.
Hervorgegangen aus einem Flüchtlingskinderprojekt sind die Leitgedanken, Ziele und Grundlagen der Jugendkunstakademie; Interkulturalität und kunsttherapeutische Förderung im Rahmen von Jugendhilfe und Inklusion (www.jugendkunstakademie.de).
In dem integrativen “ Herzenskunstprojekt“ können Kinder und Jugendliche aller Nationen seit über 10 Jahren, gemeinsam mit Kindern
anderer Kunst-Projekte, Bildungsangebote im Bereich Malen, Modellieren, Zeichnen, kostenfrei nützen, wenn sie aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Verhältnisse bisher von kultureller Bildung ausgeschlossen wurden, oder unter Flucht und Vertreibung leiden.
Laut Kinderrecht-Konvention gibt es ein Recht auf Bildung, Ausbildung und Gesundheit.
Die Jugendkunstakademie München übernimmt zivilgesellschaftliche Verantwortung bei der Umsetzung der Rechte, denn im Mittelpunkt der anthroposophischen Bildungs- Initiative steht der Mensch und seine gesunde seelisch- geistige Entwicklung.
Für München sicherlich eine in dieser Form einmalige Einrichtung mit Vorbildcharakter.

Ein besonderes Anliegen der Mitbegründerin Yvonne von Zieten und des Akademieleiters Hans Joachim von Zieten ist daher auch die Selbstheilungskräfte und das Selbstbewusstsein der jungen Menschen zu fördern. Durch die schöpferische Entfaltung auf hohem Niveau erfahren die Jugendlichen Sinn und Sinnhaftigkeit in Ihrem Leben, nehmen Teil an der Kulturwelt, beispielsweise durch Zeichnen in Kunstmuseen, wie der Glyptothek in München.
Reifungs- und Entwicklungsprozesse, aber auch die wichtigen Erfolgserlebnisse erleben die jungen kunstbegeisterten Jugendlichen insbesondere dann, wenn Sie selbständig mit ihren Werken in die Welt treten und Anerkennung erfahren, u.a. durch Ausstellungen,
z.B. im Nymphenburger Schlossgarten im“ Geranienhaus“.

Weitere Stufen einer guten biographischen Entwicklung werden bei längerem Besuch möglich, durch professionelle Begleitung von Künstlerinnen und Künstlern, Kunsttherapie –Studierenden der Freien Akademie München für Kunsttherapie, indem erfolgreich auf weiterführende Schulen vorbereitet wird.  Auf die Fos- Gestaltung, Kunst- und Medienakademien, Modeschulen, Architektur-Hochschulen und auf andere kreative aber auch auf soziale, helfende Berufe, wird vorbereitet, denn Kreativität, Schöpferkraft, Phantasie und lebendiges Denken sind Schlüsselkompetenzen für eine sich schnell wandelnde Berufswelt.

In diesem Sinne wird die Jugendkunstakademie München oft als fördernder Bildungs- Ort parallel zur Schule erkannt, eine „Kulturschmiede“ zur hoffnungsvollen Gestaltung der eigenen Biographie. Diese Jugendbildungsstätte ist ein Ort, der Jugendlichen eine Zukunft ermöglicht durch nachhaltiges soziales Engagement.
Dies hatten die Juroren der dm-Initiative „Helferherzen-dm-Preis für Engagement“ erkannt und so wurde neben der Freien Akademie München insgesamt 35 weiteren Persönlichkeiten mit Ihren ehrenamtlichen Projekten und Initiativen in München diese Auszeichnung  verliehen. Vorbildlich stellte der dm-Markt  für ehrenamtlich tätige Bürger deutschlandweit 1,2 Millionen zur Verfügung.  2014 wurden 1.141 Preise in
150 Regionen verliehen.  9.175 Menschen/Organisationen stellten Initiativen vor.

Die Freie Akademie München für Kunst, Kultur, Bildung und Therapie e.V. ist als gemeinnützig anerkannte Organisation nach der Preisverleihung auch weiterhin auf  Spenden angewiesen, zur Stärkung der Kinderrechte und für eine Jugend mit Zukunft!

Pressesprecher: Hans Joachim von Zieten


Hans Joachim von Zieten
 

München, den 22.4.2015

Faszination Kunsttherapie!

Erleben Sie Kunsttherapie neu, jetzt auch neben den bewährten klinischen Arbeitsfeldern, Kunsttherapie in
allgemein-medizinischen und sozialen Bereichen.
Kunsttherapie als Sozialgestaltung!

Neue Studienangebote Kunsttherapie- neue berufsbegleitende Ausbildungswege Kunsttherapie mit Ausbildungsbeginn 2015.

Mit Beginn des nächsten Studienjahres Kunsttherapie ermöglicht die Freie Akademie München neue begehrte kürzere berufsbegleitende Kunsttherapie-Aus-und Weiterbildungen, auch mit dem Doppelabschluss Kunsttherapie/ Kulturpädagogik.

Der allseitige Wunsch nach einer mehr praxisbezogenen Weiterbildung die in kürzer Zeit, ab 2015 mit einer Ausbildungsdauer von jetzt 3 Jahren, zur Berufsausbildung führt, wurde durch das neue Studienangebot der Freien Akademie München erfüllt.

Neben der bewährten 4 jährigen grundständigen Ausbildung (plus Praktikum), die sich an Gesundheitsberufen orientiert und mehrfach anerkannt ist und selbstverständlich aufgrund der zahlreichen anthroposophisch ausgerichteten medizinischen Fächer auch eine Befähigung für den klinischen Bereich ("Klinischer Kunsttherapeut") ermöglicht, gibt es erstmals die 3 jährige Weiterbildung Kunsttherapie in München, die auf andere Berufsfelder vorbereitet und damit dringend benötigte Therapeuten, die auch in sozialen Arbeitsfeldern arbeiten möchten,
zeitnah in die Praxis entlässt.
Für beide Aus-und Weiterbildungswege kann erstmals in Bayern/ München zusätzlich ein neuer Studienschwerpunkt:
Kinder und Jugendkunsttherapie/Schulkunsttherapie gewählt werden.
Nähere Informationen siehe
Schulkunsttherapie.

Damit wird im Sinne der allgemeinen "Kulturtherapie" durch Anthroposophie ein spezielles kunsttherapeutisches Hilfsangebot
("Künstlerische Therapie-Bildende Kunst") von hochqualifizierten Spezialisten für die bedrängte und förderungswürdige Jugend angeboten,
dass aus der Not der Zeit erwachsen ist.

Heute als vielseitig geschulte/r Studierende/Studierender an der Freien Akademie München ausgebildet- morgen schon gesuchte
pädagogisch-therapeutische Fachkräfte für Schulen und für alle Bereiche der Salutogenese und Prävention.

Neues Weiterbildungsangebot 2015:
Eigenständige berufsbegleitende Weiterbildung: Kinder/und Jugendkunsttherapie/Schulkunsttherapie.

Ab 2015 als 1,5 jährige Weiterbildung für alle therapeutisch, pädagogisch und sozial tätige Fachkräfte konzipiert, die auf hohem Niveau von erfahrenen Kinder und Jugendkunsttherapeuten, Kinderärzten in der Freien Akademie München für Kunsttherapie ausgebildet werden,
auch im Sinne einer Zusatzausbildung.

Die Freie Akademie München zeigt mit der Einführung der neuen Aus-und Weiterbildungen ihre Zukunftsfähigkeit und ermöglicht zusammen mit einem berufserfahrenen Kollegium den Erwerb von gestaltbildenden Kräften ( im Sinne der "Sozialen Plastik" von Joseph Beuys) für eine Wandlung
der Gesellschaft und effizienten Selbstentwicklung, Höherentwicklung.

Alle Informationen zu den neuen Ausbildungswegen erhalten Sie am kostenlosen Informationsabend, im November 2015.
Auskunft dazu gibt es auch durch eine persönliche telefonische Beratung unter 089/688 68 38.
Der Akademieleiter und Diplom Kunsttherapeut Hans Joachim von Zieten wird die neuen und die bewährten Ausbildungswege und Ausbildungskombinationen vorstellen.

Die aktualisierte Infobroschüre ist ab jetzt kostenlos per Email erhältlich.

Anmeldungen für die neue Ausbildung oder das neue Weiterbildungsangebot ”Kinder- und Jugendkunsttherapie/Schulkunsttherapie”  werden ab jetzt angenommen, es stehen nur begrenzte Plätze zu Verfügung für den bewährten Unterricht in Kleingruppen.

Ausbildungsprofil der Freien Akademie München

Seit 1992 bietet die Freie Akademie München die erfolgreich durchgeführte Ausbildungsrichtung Kunsttherapie an.
Dank Teilzeitunterricht an Abenden und Wochenenden, können künstlerisch begabte Abiturienten schon im Mai beginnen und verlieren kein Studienjahr mit Wartezeiten. Auch Persönlichkeiten mit Berufen aus dem Kunstbereich können idealer weise die berufsbegleitenden Weiterbildungen belegen und Praktikum mit beruflich künstlerischer Tätigkeit gut verbinden.

Bei der Ausgestaltung der Ausbildungsprogramme, legt die Freie Akademie München besonderen Wert auf die Praxisnähe der Ausbildung, sowie auf die individuelle Begleitung in Kleingruppen und die vielseitige Persönlichkeitsentwicklung ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Gerade die fundierte Ausbildung Kunsttherapie, etwa 18 qualifizierte Lehrkräfte unterrichten auf Grundlage eines umfassenden Menschenbildes und wissenschaftlich anerkannter, etablierter Anthroposophischer Medizin, hat die Freie Akademie München zur führenden ganzheitlich, medizinisch ausgerichteten Kunsttherapie Akademie im süddeutschen Raum werden lassen.

So gehören zum Studienprogramm neben dem Erwerb von sozialen, pädagogischen und therapeutischen Kompetenzen, die Erforschung der Wirkprinzipien der Künste und der Medizin, mit anschließender Erprobung in interessanten Praxisfeldern. Dank Anerkennung des Abschlusses der Freien Akademie München, durch nationale, internationale Verbände ist auch der separate Erwerb eines internationalen Zertifikates möglich.


Freie Akademie München
Seeriederstraße 18, RGB
81675 München
Tel. 089 68 86 83 8
Fax 089 48 95 55 09
akademie.von-zieten@t-online.de


Pressesprecher: Hans Joachim von Zieten,  Tel.: 089 68 86 83 8

Die Freie Akademie München ist eine mehrfach anerkannte private Akademie in freier Trägerschaft, die erfolgreich Persönlichkeiten mit künstlerischer und persönlicher Eignung für die pädagogischen, sozialen, therapeutischen Arbeitsfelder ausbildet. Die praxisorientierten Aus- und Weiterbildungen haben eine gemeinsame Ausbildungsstruktur und unterscheiden sich durch die Ausbildungsdauer, den Ausbildungs- Umfang-, Schwerpunkt-, Abschluss, das Anerkennungspraktikum.

Idealerweise sind Studienkombinationen und Aufbaustudienwege in Abhängigkeit von der Eignung möglich.
Die grundständige Ausbildung Kunsttherapie, die Beruf- oder Studienbegleitend angeboten wird, umfasst mit Praktikum regulär 15 Trimester, die kürzere Kunsttherapie-Weiterbildung mit 3 Jahre Umfang plus Praktikum umfasst 10 Trimester.

Hintergrundinformation:
Es gibt bei der Bewerbung keine Altersbeschränkung. Ausschlaggebend ist die Eignung und die Vorlage einer Mappe mit 20 aussagekräftigen künstlerischen Präsentationen (Weitere Details siehe unter
Bewerbung).

Die Unterrichtsform, abends, an Wochenenden und an Blockwochen, (in den Ferien), ist besonders geeignet für die Verbindung von Job, Familie und Studium, auch für Personen aus dem Münchner Umfeld. Die berufliche Mehrfachqualifikation ist dann auch ausschlaggebend für attraktive Tätigkeiten im In und Ausland im Anschluss an die fundierte Ausbildung mit über 20 Fächern.
Die Erfolgsquote für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit liegt bei über 80 %, zahlreiche Absolventen/Absolventinnen haben schon vor dem Abschluss bei exzellenten Kliniken eine Zusage für eine Arbeitsstelle bekommen.

Die Freie Akademie München bietet seit 1992 - damals noch unter anderem Namen – qualifizierte, berufsbegleitende
Aus– Fort- und Weiterbildungen an. Die Freie Akademie München hat verschiedene Bildungseingangstore und bietet geprüfte Ausbildungsqualität speziell für den Kunsttherapieabschluss.

So kooperiert sie mit der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, Dornach, Schweiz  und ist anerkannt von der Europäischen Akademie für anthroposophische Kunsttherapien und anerkannt vom Schweizer Berufsverband für anthroposophische Kunsttherapie (SVAKT) und anerkannt (nach dem Richtlinien zum Eintritts-Zeitpunkt) von dem Berufsverband für anthroposophische Kunsttherapie (BVAKT), in Deutschland.

Die herausragenden Vorteile dieser Kunsttherapieausbildung, basierend auf anthroposophischer Ganzheitsmedizin, ist die Verankerung der anthroposophischen Kunsttherapie im  deutschen Gesundheitssystem.

Die anthroposophische Medizin, (incl. Heilverfahren), ist beschrieben und gewürdigt worden  im Sozialgesetzbuch (SGB V) und durch die „AMOS Studie“ der IKK Hamburg wissenschaftlich erforscht, so dass immer mehr Krankenkassen anthroposophische Kunsttherapie erstatten, als Regelleistung oder auch als Präventionsmaßnahme.

Die Orientierung der Freien Akademie München an vergleichbaren staatlich anerkannten Gesundheitsberufen, (Dauer, Umfang, Ausrichtung), ist ein weiterer Grund für den Berufserfolg so vieler Absolventen, die sowohl in der beruflichen Tätigkeit mit erkrankten Menschen als auch im Bereich der Gesundheitsförderung später gefragte Spezialisten sind.

Weiterbildungskosten sind in der Regel zudem als Werbungskosten bzw. als Sonderausgaben steuerlich absetzbar.

München, 7. Juni 2011

Die Freie Akademie München unterstützt die Krankenkasse DAK mit ihrer Aktion "Kunst gegen Komasaufen" einem bundesweiten DAK Wettbewerb "bunt statt blau" an dem mehr als 12000 Jungen und Mädchen teilgenommen haben.
Hans Joachim von Zieten, Dipl. Kunsttherapeut und Leiter der Freien Akademie München für Kunsttherapie, Jugendkunstakademie München, begrüßt als Mitglied der Landesjury die Aktion.
Die Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml (Schirmherrin) hat zusammen mit dem DAK Landeschef Wilfried Erbe die 16-jährige Inessa Fetter als Landessieger ausgezeichnet.

Als Kunsttherapeut und Ausbildungsleiter für Anthroposophische Kunsttherapie auf medizinischer Grundlage unterstützt Hans-Joachim von Zieten gerne die künstlerische Kampagne der Krankenkasse DAK und sieht darüber hinaus die Notwendigkeit für einen präventiven Einsatz für Kunsttherapie an Schulen. Die DAK hat deutlich gemacht, dass ein großer Handlungsbedarf besteht, denn 2009 landeten 26400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus.

Hans Joachim von Zieten weist als langjährig tätiger Kunsttherapeut in schulischen Zusammenhängen auch auf die seelische Not von Jugendlichen hin, die nicht immer unabhängig vom Alkoholmissbrauch zu sehen ist und die Notwendigkeit medizinisch fundierter Kunsttherapie an allen Schulen erforderlich macht(Siehe
www.schulkunsttherapie.de).

Die aktuelle DAK Studie:"Schulstress und Leistungsdruck sorgen für Probleme",gibt großen Anlass zu Besorgnis.
Fast jeder dritte Schüler leidet demnach unter depressiven Verstimmungen, das ergab eine repräsentative Befragung von 6000 Mädchen und Jungen zwischen 11 und 18 Jahren in 7 Bundesländern durch die Leuphana Universität Lüneburg.

Weitere Informationen siehe
www.dak-buntstattblau.de
 



Kunst gegen Komasaufen

bunt statt blau: Junge Künstlerin aus Bayreuth malt das beste Plakat gegen Komasaufen
Gesundheitsstaatssekretärin Huml und DAK-Landeschef übergeben Preis an Landessieger

München, 7. Juni 2011. Ihre Bilder sind cool, krass und provokant: Mehr als 12.000 Jungen und Mädchen haben sich im März und April am bundesweiten DAK-Wettbewerb „bunt statt blau“ gegen das Komasaufen beteiligt. Allein in Bayern waren 1.900 Jugendliche kreativ. Das beste Plakat aus dem
Freistaat kommt von einer Schülerin der Johannes-Keppler-Realschule in Bayreuth. Die 16-jährige Inessa Fetter wurde heute von Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml und DAK-Landeschef Wilfried Erbe als Landessieger ausgezeichnet. Als Hauptpreis gab es 300 Euro.
Das Bild der jungen Künstlerin zeigt ein Mädchen in düsteren Blautönen, das durch starken Alkoholkonsum einsam wird und den Kontakt zur Außenwelt verliert.  Der zweite Platz ging an die beiden 15-jährigen Katharina Hoffelner und Liselotte Girke aus Berg. Dritter Sieger wurde Hannah Doepke (14)
aus Schondorf.

„Im Kampf gegen Alkoholmissbrauch sprechen die Bilder der Jugendlichen eine deutliche Sprache“, sagt DAK-Landeschef Erbe. „Wenn so ein buntes Schock-Plakat im Schulunterricht entsteht, bringt das mehr als viele Info-Flyer oder Vorträge.“
In den vergangenen Wochen haben mehr als 800 Schulen das Thema Alkohol auf den Stundenplan gesetzt. Hintergrund: 2009 landeten 26.400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus, was einen neuen Höchststand bedeutet. Auch in Bayern ist die Zahl der Betroffenen
seit dem Jahr 2003 um 75 Prozent gestiegen.

Für die Siegerin Inessa Fetter steht fest: „Meine Freunde und ich halten nichts von Drohungen und einem erhobenen Zeigefinger, daher kam der DAK-Plakatwettbewerb sehr gut bei uns in der Klasse an. Mein Bild soll nicht nur zeigen, wie gefährlich Komasaufen ist und was für Folgen es haben kann.
Es zeigt auch, was man sich selbst damit antut und soll Jugendliche in unserem Alter zum Nachdenken anregen."

Als Schirmherrin für den Wettbewerb „bunt statt blau“ begrüßt Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml die Ergebnisse: „Ich freue mich über die große Beteiligung in Bayern. Der Wettbewerb ermöglichte nicht nur eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema. Er ist auch ein sehr guter Anlass, im Schulunterricht über die Gefahren des Rauschtrinkens zu diskutieren." Zwar ist nach Erhebungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Zahl der Jugendlichen, die exzessiven Alkoholkonsum betreiben bundesweit leicht zurückgegangen. 2008 betrug dieser Anteil 20,4%, im Bundesdurchschnitt, und 17,7% in Bayern. Dennoch sind auch künftig Maßnahmen nötig, diesen gefährlichen Trend weiter einzugrenzen.

Auch Hans Joachim von Zieten, Dipl. Kunsttherapeut FH und Leiter der Freien Akademie München für Kunsttherapie, Jugendkunstakademie München,
begrüßt als Mitglied der Landesjury die Aktion: „Saufen bis der Arzt kommt ist weder cool, noch besonders intelligent. Ich unterstütze daher gerne den Wettbewerb der DAK. Seid schöpferisch, seid schlau, gestaltet Eure Jugend besser `bunt statt blau`.

Die durch die aktuelle Echo-Nominierung bekannte Band „Luxuslärm“ unterstützt ebenfalls die Kampagne, bei der jetzt im Juni aus 16 Landessiegern die Bundessieger gekürt wurde. Informationen über die Gewinner und die besten Plakate gibt es im Internet unter
www.dak-buntstattblau.de.
Die Initiative „bunt statt blau“ ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die DAK seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

Texte und kostenlose Fotos können Sie unter
www.presse.dak.de downloaden.

Inessa Fetter Landessiegerin Freistaat Bayern

Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml, DAK-Landeschef Wilfried Erbe und Mitjuror Hans-Joachim von Zieten
(Dipl. Kunsttherapeut) bei der Preisverleihung an Inessa Fetter

Pressemitteilung: “Bunt malen statt blau sein” - Nordbayerischer Kurier

Hans Joachim von Zieten (Dipl. Kunsttherapeut FH/Akademieleiter der Freien Akademie München hat ebenfalls als Juror das beste Bild für Bayern
ausgewählt das von der Bundesjury gekürt wurde.
Siegerin: “Sonderpreis - jüngere Künstler” - Aida Zendeli (12), Herzog-Tassilo-Schule, Dingolfing

                                                                       DAK Wettbewerb 2012 - Kunst gegen Komasaufen



DAK Wettbewerb 2012 - “Kunst gegen Komasaufen”

Der Leiter der Freien Akademie München, Hans Joachim von Zieten (Dipl. Kunsttherapeut) hat auch dieses Jahr in der Zusammenarbeit mit der
DAK-Krankenkasse die besten Bilder von Bayerns besten Schülerinnen und Schüler ausgewählt.
Zusammen mit der Musikgruppe “Kellersteff” (Mitjuror) wurde Anna Schopp (16) zur Landessiegerin von  Bayern gekürt.

Landessiegerehrung "bunt statt blau" am 11. Juni 2013 im Presseclub München

Die bayerischen Landessieger beim DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ wurden am 11.Juni von der
Schirmherrin Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml, dem LandeschefGottfried Prehofer
und von Hans-Joachim von Zieten (Leiter Freie Akademie München, Diplom Kunttherapeut FH und
Landesjurymitglied) im Presseclub München ausgezeichnet.

Der Sonderpreis „junge Künstler“ ging an die Schülerin Eileen Molitor (12 Jahre) aus der
Sebastian-Lotzer-Realschule in Memmingen

Landessiegerin wurde die 15-jährige Lena Kraus vom Bernhard-Strigel-Gymnasium in Memmingen

Und hier noch mal alle zusammen.
Der Fernsehsender münchen.tv filmte die Veranstaltung und führte mit Melanie Huml und
Gottfried Prehofer Einzelinterviews. Außerdem kam die Landessiegerin Lena Kraus
zusammen mit Hans-Joachim von Zieten zu ihrem ersten Auftritt vor der Kamera.

(Text und Foto: Stefan Wandel und Ulrike Narzi)

bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen 2014

Gesundheitsministerin Huml und der Landeschef der DAK-Gesundheit Gottfried Prehofer kürten Bayerns Landesieger -
Hauptjuror Hans Joachim von Zieten, Leiter der Freien Akademie München für Anthroposophische Kunsttherapie,
Lehrgangsleiter Weiterbildung Schulkunsttherapie, München

Fotorechte, DAK Presse, München, Bayern

München. Preisverleihung/Siegerehrung 2014

"bunt statt blau" Kunst- Wettbewerb (deutschlandweit) in München, durch den DAK Chef Bayern, Herrn Gottfried Prehofer, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Frau Melanie Huml und AkademieLeiter, Dipl. Kunsttherapeut Hans Joachim von Zieten, (Hauptjuror),
Freie Akademie München.

Die von Herrn von Zieten gewählten Landessiegerinnen für Bayern, Nicole Underberg, Verena Kobert, wurden diesmal sogar Bundessieger (Preisverleihung durch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marlene Mortler, Preisgeld von 500,-€).

Insgesamt beteiligten sich an dem sehr erfolgreichen Präventionsprojekt, "Kunst gegen Komasaufen" 10.000 Schülerinnen/Schüler deutschlandweit.

Auch 2015 wird die erfolgreiche Kampagne der DAK in Deutschland/Bayern wieder durchgeführt, alle Schülerinnen/Schüler und Schulen können wieder teilnehmen und ihre Kunstwerke einreichen. Teilnahmebedingungen bei der DAK Bayern anfragen.

Aktuell - Amoklauf

München, Pressemitteilung (AkademiePR): 12. März 2009

Anlass: Amoklauf bei Stuttgart:  Schüler (17) T.K. erschießt in der Albertville Realschule in Winnenden und in Weiler am Stein 15 Menschen.

Aufruf an die Bundesregierung, zugleich Entwurf eines Antrages an den Deutschen Bundestag. Zur Kenntnisnahme, alle zuständigen Behörden und Ministerien, Kultusministerien und Fachgremien.

Der Deutsche Bundestag, sowie alle politisch verantwortlich Handelnden mögen ein Gesetz verabschieden, das ein sofortiges Verbot sämtlicher (Computer-) Spiele und entsprechender Mediendarstellungen in Deutschland vorsieht, die auch schon im Ansatz gewaltverherrlichende Darstellungen aufweisen und derzeit noch für die Altersgruppe der 12- bis 18 Jährigen zugänglich sind. Gleichzeitig wird die Bitte geäußert Maßnahmen zu veranlassen, welche die verhängnisvollen Einflüsse von exzessivem Medienkonsum nachhaltig reduzieren helfen.
Ergänzt wird dieser Aufruf durch einen Antrag an den jeweiligen Petitionsausschuss der Länder, speziell hier an den
Petitionsausschuss des Bayerischen Landtages und des Landtages von Baden-Württemberg:

Als Präventionsmaßnahmen bitten wir darum, das an Schulen zukünftig Eltern und Lehrer durch pädagogisch ausgerichtete Fördermaßnahmen unterstützt werden, die kunsttherapeutische, Persönlichkeit fördernde Arbeitsweisen enthalten und speziell von geschulten Fach-Kräften angeboten werden und sich an der Lebenswelt der Jugendlichen orientieren.

Begründung:

Es wird durch die Untersuchungen namhafter Forscher in Deutschland und Amerika, (Professor Manfred Spitzer, Professor Christian Pfeiffer, Professor Heinz Buddemeier, Dave Grossman und durch andere Fachwissenschaftler) als erwiesen angesehen, dass eine „gewalttätige Medienwelt“ die leiblich, seelisch, geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig negativ beeinflussen kann und Wissenschaft Studien sogar eine Gesundheitsgefährdung belegen (Forschungsergebnisse der Yale University School of Medicine, National Institutes of Health  und Studien des California Pacific Medical Centers, veröffentlicht durch Common Sense Media, 2008).

Der frühere Bundespräsident Johannes Rau forderte nach einem ähnlichen Amoklauf, (mit Suizid als letztem Ausweg), damals dazu auf, sich gegen die Verrohung zu wehren und Maßnahmen zur positiven Veränderung einzuleiten.

Professor Christian Pfeiffer, Direktor des kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen e.V. und bis 2003 Niedersächsischer Justizminister, regt an Schulen den Aufbau von Kultur fördernden Maßnahmen an, um mehr „Lust auf Leben“ zu wecken. Durch eine schöpferische Entfaltung  im künstlerischen Bereich würde eine „Kultur der Anerkennung“ geschaffen, die gerade für die jungen Menschen in der entscheidenden Lebensphase so wichtig ist.

Hier hat Deutschland noch einen großen Nachholbedarf, denn verschiedene Nachbarländer sind uns, im  Zusammenhang „Schule als kulturelle Bildungsstätte“, um einiges voraus.

Präventionsmaßnahmen als Vorbeugung:

Vorgeschlagen werden daher Präventionsmaßnahmen als „Rettungspaket“ für die Seelen unserer Kinder und Jugendlichen, die auch therapeutische Kulturarbeit und medizinisch fundierte Kunsttherapie enthalten und Pädagogik mit Persönlichkeitsentwicklung durch künstlerisches Üben verbinden.

Hans Joachim von Zieten, der Direktor der Freien Akademie München, einer kunsttherapeutischen Ausbildungsstätte in München, hält es für äußerst sinnvoll allen privaten Ausbildungsstätten und Initiativen jetzt die finanziellen Mittel für Forschung, Ausbildung, Stipendien zur Verfügung zu stellen, die für eine Kulturarbeit mit künstlerisch- therapeutischen Methoden engagierte Pädagogen weiterbilden und zukünftig ein fundiertes, qualifizierendes und  ausreichendes Ausbildungsangebot bereitstellen möchten.

Die privaten Ausbildungsstätten mit ihrem praxisorientierten, meist berufsbegleitenden Angebot, ermöglichen ein engagiertes Arbeiten in Kleingruppen und fördern einer der effektivsten Lernformen, das Selbst -Lernen, das Praxis- und Handlungsbezogene Lernen. Eine optimale Betreuungsrelation, ein Personalschlüssel von 25 Lehrkräften zu 15 Studierenden, sind keine Seltenheit.

Kunsttherapie-Ausbildung für Pädagogen
Es wird einer der größten Herausforderungen für eine tief greifende Bildungs- Initiative werden, Pädagogen, Erzieher, Sozialpädagogen so pädagogisch - therapeutisch zu qualifizieren, weiter zu bilden, dass sie den Entwicklungen an Schulen gerecht werden.

Nicht kleine Reformen werden die Wegbereiter sein, sondern eine gesamt gesellschaftliche Umsetzung der allseits geforderten Bitte nach einer „Lebens Schule“, nach einem erneuerten Schulwesen, das schon seit den zwanziger Jahren auf Verwirklichung wartet. Die Umstülpung des Begriffes „Schul-Bildung“ in den Begriff „Bildungs- Schule“, mit seiner Umsetzung in die Lebens- Wirklichkeit der individuell unterschiedlichen Schul- Gemeinschaften, erfordert sicher die größten Erkenntnis Anstrengungen aller „Kulturträger“ und ist gerade deswegen ein lohnenswertes Ziel, für Eltern, Lehrer und für alle  Bildungsverantwortlichen in Politik und Gesellschaft.

Auch die Bitte zur Einrichtung neuer Planstellen für künstlerische Therapeuten/ Therapeutinnen  wird jetzt vor dem Hintergrund der negativen Entwicklungen der letzten Jahre geäußert werden müssen.  Erst wenn Schulen wieder „Orte der Kultur“ mit professioneller Unterstützung von Experten werden, ist der zunehmenden Medienverwahrlosung einer jungen Generation ein heilsames Gegengewicht gegenübergestellt.

Förderstunden, Förderklassen, in denen Pädagogen unterrichten, die zuvor eine kunsttherapeutische Zusatz- Ausbildung auf Grundlage der anthroposophischen Medizin und Menschenkunde absolviert haben, gibt es schon an verschiedenen Waldorfschulen und an Schulen für Kinder /Jugendliche mit individuellem Förderbedarf. Diese Modelle sind sicher brauchbar auch für staatliche Schulen und Berufsschulen und haben sich vielfach bewährt. Die Fachkräfte sind als Begleiter Partner von Eltern und Lehrer und vollkommen eingebunden in den Kosmos der Schule. Sie kommen nicht als Fremde sondern sind Bestandteil der Schule.

Vorschlag zur Unterstützung der Bildungsarbeit der Pädagogen:

Im Sinne einer seelischen Gesunderhaltung und Persönlichkeitsstärkung (Salutogenese), könnten künstlerisch therapeutisch ausgebildete Fachkräfte nicht nur Kinder/ Jugendliche in Ihrer Entwicklung nachhaltig positiv fördern, sondern sind in der Lage, dank ihrer bildnerisch – diagnostischen Verfahren, frühzeitig verstecktes Gefahrenpotential zu erkennen und zu verwandeln. Die Jugendlichen suchen Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Anerkennung.

Sie benötigen daher gerade auch einen „Begleiter“, der nicht in ein Wertesystem (Notengebung) eingebunden ist und primär den schulischen Erfolg, die Wissensleistung beurteilen muss, sondern sich den Entwicklungsbedürfnissen eines Jugendlichen voll und ganz widmen kann und Respekt vor der schöpferischen Leistung des Individuums zum Ausdruck bringen wird.

Jugendliche suchen Räume der Selbstentfaltung, der Wahrheit und wo es um Ganzheit geht, auch Schönheit. Sie sehnen sich nach Selbstverwirklichung. Künstlerische Selbstentfaltung ermöglicht Orientierung und soziale Nähe, soziale Kompetenz, in dem der Transfer ermöglicht wird, von der Gestaltungskompetenz im Künstlerischen zur Handlungskompetenz im Sozialen.

Pädagogisch arbeitende künstlerische Therapeuten und Therapeutinnen eröffnen dafür die notwendigen schöpferischen Gestaltungs- und Handlungsräume.

Sie schaffen aufgrund ihres ganzheitlichen Menschenbildes, das Reifung und individuelle Selbstgestaltung ermöglicht, eine “Kultur der Begegnung“, die im Sinne von Martin Buber und seinen theologischen Untersuchungen zur „Ich und DU- Beziehung“, erst den „Zwischen-Menschen“ entstehen lässt.

So können sich tragfähige neue Beziehungen eröffnen zu Eltern, Lehrern und Mitschülern, durch Selbst- und Welt- Erkenntnis fördernde Angebote, parallel zum Unterricht in Ganztagsangeboten.

Die „künstlerische Begegnung“ würde im Sinne der heilsamen „Karthasis“, die durch den schöpferischen Mitgestaltung - Prozess eingeleitet wird, einen wichtigen Beitrag zum Werte Wandel, zur Wert- Schöpfung hervorbringen. Denn Kultur bildet, ohne Kultur ist keine menschliche Entwicklung vorstellbar.

Die an diesen privaten Schulen eingesetzten Kunsttherapeuten arbeiten nach Methoden die nachweislich Erfolg bringen und im klinischen Bereich durch wissenschaftliche Langzeitstudien belegt sind. Dokumentiert sind diese in der „AMOS“ Studie (Anthroposophische Medizin Outcomes –Studie),
und wurden erstmals veröffentlicht in 2004.

Es handelt sich bei den  Amokläufen (die nach Experten Meinung vielfach einen erweiterten Suizid darstellen) nicht um kurzfristige Phänomene, sondern um ein gesamtgesellschaftliches Problem, in dem die Ereignisse von Emsdetten, Erfurt und jetzt Winnenden nur den Anfang zu weiteren Gewalt Exzessen kennzeichnen, zugleich aber auch auf das Hilfe Bedürfnis der Betroffenen aufmerksam machen.

Der Schutz des Lebens ist Aufgabe des Staates.

Wir sehen daher die Bereitstellung von Geldern für neue, aber bewährte, biographisch, nachhaltig wirkungsvolle Maßnahmen als notwendig an. Die hier gemeinte ganzheitlich medizinische Kunsttherapie und die verschiedenen künstlerischen Therapieformen bedürfen einer staatlichen Unterstützung um ihre Wirkung entfalten zu können.

Der Aufruf wird durch Hans Joachim von Zieten gestellt, dem Leiter der Freien Akademie München.

Hintergrund:

Existierende Angebote durch Fachausbildungen zur Kunsttherapeutin, zum Kunsttherapeut, Kooperationspartner für Schulen und Behörden in Bayern und Baden Württemberg:

Der kunsttherapeutische Kulturimpuls
Diesem Aufruf gingen vor zwei Jahrzehnten Erkenntnisse voraus, die zur Gründung der Freien Akademie München führten.

Grundlage war eine jahrzehntelange Kulturdiagnose, die gerade in der Beobachtung der zunehmenden seelischen Gefährdung von Kindern, Phänomene des Kulturverfalls ahnen ließ.  Die Auswertung der dramatischen Entwicklung von gefährdeten Jugendlichen an Schulen, (der Ort Ihrer Reifung, der Ort des sozialen Austausches über 2 Jahrsiebte), machte deutlich, dass eine Kulturtherapie erforderlich ist.

Als Kulturbeitrag im Sinne einer „institutionellen Präventionsmaßnahme“ wurde eine Ausbildungsstätte für Kunsttherapie entwickelt, die durch ihre Projekte, wie die integrative Jugendfördermaßnahme an der  JugendKunstAkademie München, heilsam –fördernd in das gesellschaftliche Umfeld einwirkt.
Als Ziel führend werden zukünftig solche Maßnahmen angesehen, die eine kunst- bzw. kulturtherapeutische Ausrichtung haben, siehe auch die verschiedenen Berufsausbildungen der Freien Akademie München (www.kunsttherapie-akademie.de).
Die Freie Akademie München bildet Kunsttherapeutinnen, Kunsttherapeuten auf Grundlage der ganzheitlichen Anthroposophischen Medizin aus, die heute vielfach exzellente Arbeit in so genannten,  pädagogisch- medizinisch - therapeutischen Experten Teams leisten („Pädagogen- Therapeutenkreis“ in Zusammenarbeit mit  einem Schul- Arzt).

Angebote zur Kooperation mit Schulen, Eltern und Behörden:

Die Freie Akademie München kann auch im Stuttgarter Raum anthroposophisch, medizinisch ausgebildete Kunsttherapeutinnen der Freien Akademie München nennen, die therapeutisch- biografisch stützende und krisenbegleitende Hilfen anbieten können, auch wenn das Krisenteam abgereist ist.

Der Ausbildungsleiter der Freien Akademie München, Hans Joachim  von Zieten, Diplom Kunsttherapeut FH, hat jahrzehntelange therapeutische Erfahrung mit seelengefährdeten Jugendlichen und traumatisierten Kindern, die als Kriegsflüchtlinge zu uns kommen.
Für eine Fachberatung können Termine vereinbart werden.
Sekretariat: 089/68 86 83 8

Weiterführende Literatur:

Fachbuch:

Jahrbuch der Deutschen Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe 1996/97

Thema: „Flucht“,  Herausgeber, Klaus Henning Rosen

Fachbuchbeitrag: „Kunsttherapie mit bosnischen Flüchtlingskindern“
Eine Kurzdarstellung des Münchner Modellprojektes: „Kunst als Brücke“
Autoren: Yvonne und Hans Joachim von Zieten

Verlag : Ost West Verlag

                                                     
Aktuelle Nachrichten 13.5.2009: Erneuter Amoklauf-Versuch am Albert-Einstein-Gymnasium in Sankt Augustin bei Bonn.
Suizidgefährdete Schülerin T.O. wurde in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen.


Kommentar: Die aktuellen Ereignisse unterstreichen die oben beschriebenen Forderungen nach einem Präventiv-Einsatz von Kunsttherapeuten an allen Schulen.


Aktualisierter Stand: 13.5.2009

Neuer Amoklauf im September 2009:

Therapeuten fehlen an Schulen
Mangels medizinisch geschulter Schul-Kunst-Therapeuten an Schulen suchen verzweifelte Jugendliche Hilfe im Internet oder bei externen Institutionen, meist jedoch zu spät.
 
Schüler, Eltern, Lehrer benötigen Hilfe
Der in der Regel "erweiterte Suizid" (der eigene Tod ist sehr häufig mit einkalkuliert, gibt der Nürnberger Neurologe Günter Niklewski, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie zu bedenken) verbunden mit einem so genannten Amoklauf (der keiner dem Namen nach ist, da lange vorher geplant), ist oftmals das Ende dieser Entwicklungen.

Viele Opfer sind zu beklagen als Ergebnis der eskalierenden Situationen. Nicht nur Schüler sondern auch Lehrer sind betroffen.
Die Gesellschaft steht in dem letzten Jahrzehnt vor großen Herausforderungen. Von der Lösung dieser "brennenden" Gesellschaftsfragen wird vieles abhängen.

Präventiv Therapie- wenig im Bewusstsein
Durch den aktuellen Amoklauf eines Schülers in Ansbach, Franken, 17. September 2009 und den zu Tode gekommenen mutigen Passanten mit Zivilcourage, in München Solln, der ein Gewaltopfer von Jugendlichen wurde, (wie auch der Passant in Hamburg-Harburg) sehen wir unsere Forderungen nach Prävention durch sehr früh einsetzende medizinische Schul-Kunst-Therapeutische Maßnahmen weiterhin begründet.

Schul-Kunsttherapie fehlt
Denn Therapie an der Schule wird nicht thematisiert. Der Eindruck drängt sich auf, als ob im europäischen Schulwesen dieser Bereich ausgeklammert wird- nur in geschlossenen Einrichtungen oder in der Nachsorge, Drogen-Therapie, Therapie im Gefängnis,etc. gibt es gesellschaftliche Akzeptanz für diese Hilfsangebote. Dort sind uns andere Länder weit voraus mit Maßnahmen wie "Art in Education" mit therapeutischer Ausrichtung. Erfolgreiche Künstlerische Therapie als Hilfe zur biographischen Gestaltung und Selbsthilfe- nur an privaten Schulen?

Die politisch verantwortlich Handelnden haben sich in diese Richtung bislang nicht ersichtlich geäußert. Es gibt aber auch begrüßenswerte Ansätze. So erkennt die ehemalige Bundesjustizministerin, Brigitte Zypries nach den Vorfällen, dass in Bildung investiert werden müsse und weist somit in die richtige Richtung, jedoch verweist sie lediglich auf die alten pädagogischen und psychologischen "Bausteine", ohne den innovativen Ansatz der Kunst-Therapie (als Prävention) zu ergreifen und Akzeptanz und Bewusstsein für die 3. Säule der Hilfsangebote, ganzheitliche Kunsttherapie für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Hier gilt noch vieles zu bewegen, speziell auch bei den Experten-Gremien, die zur Zeit an manchen Orten eingesetzt werden.

Jugendliche ohne adäquate therapeutische Hilfen
Mehr Videokameras und ein höheres Strafmaß helfen Jugendlichen nicht bei der Bewältigung von individuellen Lebenskrisen, die oft schon in der Kindheit beginnen. In dieser Zeit benötigen sie über lange Zeiträume kompetente Fachkräfte, die therapeutisch geschult sind und, dass wäre eine Zukunftsperspektive, zugleich geistige Orientierung und schöpferische Entfaltung ermöglichen können. Laut dem Nürnberger Neurologen, Günter Niklewski seien "Modellversuche mit besonders frühzeitigen Therapien für suizidgefährdete Erwachsene" erfolgreich (Quelle:Nachrichten, Panorama, dpa.)

Forderung: Einsatz speziell geschulter Therapeuten
Dafür bedarf es spezieller geschulter Fachkräfte, die sowohl die physische, als auch die seelische und zugleich die geistige Entwicklung des Menschen studieren und entsprechende therapeutische Kompetenzen und Handlungsfähigkeiten entwickeln.

Die Freie Akademie München hat solche Ausbildungsplätze geschaffen.
Die Einrichtung solcher therapeutischer Stellen in/an Schulen ist jedoch schon lange überfällig.

Jugendliche haben seelischen Hilfebedarf
Die bisherigen pädagogischen Konzepte allein reichen nicht aus, auch nicht die vielseitig eingesetzten Gewaltpräventionsmaßnahmen an Schulen, die sinnvollerweise Bewusstsein schaffen, aber offensichtlich diejenigen nicht erreichen, die zunächst nicht gewalttätig auftreten und als "introvertiert", angepasst und "unauffällig" gelten.

Entnehmen wir doch den Aufzeichnungen des Jugendlichen in Ansbach, dass er "apokalyptische Erlebnisse" hat, oder genauer noch, jene apokalyptischen Verhältnisse im "Hass auf die Menschheit" allgemein und "die Institution Schule", im speziellen, schaffen möchte. Die jungen gefährdeten Menschen suchen offensichtlich nach seelischem Halt, und geistiger Orientierung.
Laut Staatsanwaltschaft in Ansbach litt der Jugendliche unter Perspektivlosigkeit, Angst vor einem Versagen im Abitur mit daraus folgender Arbeitslosigkeit, er fühlte sich ausgegrenzt und ungerecht behandelt und litt unter mangelnder Anerkennung.

Kein Schul Therapeut vor Ort, Ersatz-Suche im Internet
T. K. aus Winnenden suchte sogar im Internet, mangels Schul- (Kunst)-Therapeuten vor Ort, nach therapeutischer Hilfe und Erklärungen, für eine "bipolare Störung", die "manisch -depressiven Zustände" die er selbst diagnostizierte. So ist es dem aktuellen Endbericht zu entnehmen. Spätestens hier sollte der "Weckruf der Jugend " nicht ungehört an uns vorübergehen.
Bekanntlich veranlassten seine eigenen Äußerungen dahingehend letztlich seine Eltern ihn zur psychiatrischen Beratung in einem Klinikum zu begleiten. Einen deutlicheren Hilferuf kann es nicht mehr geben.

Kunsttherapie-Förderstunden erforderlich in Schulen
Warum bieten wir nicht unseren Kindern und Jugendlichen diese therapeutischen Hilfen in Förderstunden direkt in Schulen an, wenn sie diesen Hilfebedarf äußern? Immer mehr Kinder weisen Verhaltensauffälligkeiten auf, immer mehr Kinder/Jugendliche benötigen einen medizinisch geschulten Therapeuten/eine medizinisch geschulte Therapeutin". Jugendlichen mit Magersuchtstendenzen und anderen Entwicklungsstörungen begegnet man genauso wie Jugendlichen mit Verletzungs-oder Suizidwünschen. Es gibt also gerade im schulischen Umfeld einen erheblichen therapeutischen Handlungsbedarf in alle Richtungen.

Amoklauf bleibt aktuell
Da die Abstände der einschneidenden Ereignisse immer kürzer werden und noch andere negative medienwirksame Faktoren Einfluss nehmen (unter anderem der so genannte "Werther -Effekt"), werden Befürchtungen nicht unbegründet sein, dass ohne therapeutische Begleitung, das Thema Amok/Jugendgewalt/Jugendverwahrlosung/Jugendverrohung/Jugendisolierung uns weiterhin begleiten wird und in erschreckendem Maße zum Handeln zwingen wird.

Hilfen zur Selbsthilfe anbieten
Diejenigen die ohne Perspektive groß werden, oder sich ausgegrenzt fühlen, (auch tatsächlich ausgegrenzt werden), verdienen ganz besonders unsere Aufmerksamkeit, unser Verständnis und eine kontinuierliche professionelle Hilfestellung mit therapeutischen Hintergrund.

Kunsttherapie als dritte Säule der Förderung

Appell an die politisch Verantwortlichen
Die Hoffnung wurde bislang nicht aufgegeben, dass die Volksvertreter nach der Wahl im Herbst die richtigen Entscheidungen treffen werden und Zeichen für die Zukunft setzen.

Kultur-Wandel und Bildungs-Wandel als Zeitnotwendigkeit
Zeichen setzen, die einen gesellschaftlichen Wandel einleiten und dazu gehört Mut zu verantwortlichem Handeln bis ins Kleinste.
Zeichen, die die Jugendlichen verstehen können. Zeichen, die die aktiven Eltern erreichen, die für eine lebenswerte Zukunft ihre Kinder durch eine lebensbejahende Bildung gefördert sehen wollen. Um dies zu erreichen, müssen viele Kräfte aus der gesellschaftlichen Mitte zusammenwirken - es werden gerade die nichtstaatlichen Einrichtungen und Privatpersonen sein, die hier vorbildlich wirken.

Persönliches Vorbild und Kulturauftrag
Schon heute bauen in den "Ferien" Waldorfschüler ohne staatliche Hilfe Schulen in Afrika für die Ärmsten der Armen. Gesellschaftliches Engagement beginnt dort wo jeder sich aufgerufen fühlt, bei sich und in seinem Umfeld Wandlungen einzuleiten.
Die Krise ist offensichtlich ein Aufruf zu mehr Menschlichkeit! Jede Investition in das Leben, in eine lebenswerte Schul-Bildung und kulturelle Entfaltung bringt wieder neue Lebensperspektiven und stärkt ein Werte -Bewusstsein.

Aktivitäten der Europäischen Union
In Europa wurde zur Verbesserung der seelischen Gesundheit der Bevölkerung von der Europäischen Union eine Strategie erarbeitet. Diese ist im sogenannten „Grünbuch” zusammengefasst.
Es gibt seit 2008 auch einen „Europäischen Pakt für Seelische Gesundheit und Wohlbefinden”, mit den Schwerpunkten,
„Seelische Gesundheit bei Jugendlichen und in Schule/Ausbildung und Prävention von Depression und Suizid”.
(Quelle: Europäische Union)


Zum Nachdenken - ein Zitat von Margarethe Hauschka der bedeutsamen Ärztin und Begründerin der künstlerischen Therapie speziell in Deutschland:

"Die große Aufgabe ist es nun, das oft so oberflächliche Verhältnis des Menschen zur Schönheit zu wecken und zu vertiefen, damit die Seele selbst schaffend wird. Nur dann kommt sie zu einem der natürlichen Menschenwürde entsprechendes Selbstbewusstsein, das sich in der Mitte zwischen der Überheblichkeit und den heute so verbreiteten Minderwertigkeitsgefühlen befindet. Ein solcher Mensch erlebt seine tägliche Arbeit anders, sein Verhältnis zur Welt und zu seinen Mitmenschen wird ein freieres. Bestimmte und unbestimmte Angstgefühle verschwinden, er fühlt neue Fähigkeiten in sich wachsen und erlebt dadurch eine ungekannte Freude."

Aktualisiert am 19.2.2010

Erneuter Amoklauf an einer Berufsschule in Ludwigshafen führte zum Tod eines Opfers.
Laut Panorama/T-Online vom 19.2.2010 handelte der ehemalige Schüler aus Hass und angeblich in Zusammenhang mit schlechten Zensuren.
Wiederum spielte „Waffenverehrung” und „mediale Verwahrlosung” eine entscheidende Rolle in diesem Fall.
Nach wie vor werden keine Therapeuten, wie Kunsttherapeuten an die Schulen berufen um durch spezielle Förder-Angebote für Jugendliche Präventionsmassnahmen durchführen zu können.

Im Zusammenhang von einer zu beobachtenden zunehmenden „Verrohung” unter Jugendlichen stellt sich die Frage wieviel „Gewalt-Exesse” eine Gesellschaft hinnehmen möchte. Die zunehmend kürzer werdenden Abstände der Gewalttaten im öffentlichen Raum, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Bahnanlagen stellt ein Alarmsignal dar, dass unsere Jugend mehr als nur Aufmerksamkeit bekommen sollte.

Verantwortungsträger sind jetzt gefragt zu handeln.



Aktualisiert am 23.7.2011

Der Amoklauf in Norwegen auf der Insel Utoya hatte zur Folge eine unvorstellbar große Zahl an vorwiegend jugendlichen Menschen Opfern. Unser besonderes Beileid gilt den Familienangehörigen und Freunden.



Aktualisiert am 9.11.2011

Eine 13-Jährige hat am Mittwoch in einem Gymnasium in Ballenstedt im Landkreis Harz 2 Brandsätze gezündet.
Etwa 400 Schüler und 40 Lehrer konnten unbeschadet das Gebäude verlassen.
Das Mädchen hatte in der Vernehmung bei der Polizei eingeräumt, mehr vorgehabt zu haben,
die Tat war angeblich im Vorfeld im Internet angekündigt worden.
Es war bekannt dass sie unter großem psychischem Druck gestanden hat.
Sie wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Auch hier stellt sich wieder die Frage warum in Deutschland keine Schulkunsttherapeuten an den Schulen eingesetzt werden um den jungen Menschen mit einer psychischen Belastung helfen zu können durch präventive Kunsttherapie Maßnahmen.
www.schulkunsttherapie.de

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