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Hans-Joachim von Zieten

Hans-Joachim von Zieten

Amoklauf in München-oder erweiterter Suizid?

Der 18 jährige D.S. tötet innerhalb kürzester Zeit 8 Jugendliche und eine erwachsene Frau und richtet sich zuletzt selbst.
Tatort war das Olympia Einkaufszentrum und ein Schnellrestaurant.
Die Tat war, wie fast alle sogenannten Amokläufe lange geplant.

Er nannte sich auf bestimmten Portalen „Hass“ und es kursieren auch Medienberichte, dass er mit einem 15 jährigen Schüler in
Baden-Württemberg, nähe Ludwigsburg in Kontakt stand der sich selbst im Internet-Chat die Bezeichnung “Teuflische Psychopathen„
gab, eine Bezeichnung die für sich spricht.

Die Begründung aus Sicht von D.S. für die grausame, menschenverachtende Tat liegt in der Gewalt, die an ihm ausgeübt worden ist, neben
tätlichen Übergriffen, die bezeugt worden sind, aber nach Angaben seines Vaters, zu keinen strafrechtlichen Folgen führten
(Mobbing an der Schule, laut Zeitungsberichten). Er galt als fast völlig isoliert und ausgegrenzt an den Schulen die er besuchte.
Seine Fluchtwelt waren Ego-Schooter Spiele und mindestens ein Kontakt zu einem Gleichgesinnten mit „Amokphantasien“, der sich nun nach
einem Polizeiverhör anschließend freiwillig in psychiatrische Betreuung begab, nach dem bei dem Jugendlichen laut stern.de (27.7.2016) ein
ganzes Waffenarsenal gefunden worden ist.

Obwohl im August 2016 die Ermittlungen noch auf Hochtouren laufen, werden sicher nicht alle Einzelheiten an den Tag kommen.
Vermutlich werden wir niemals erfahren wer D.S. in seinen Krisenjahren hätte helfen können allein schon dadurch, dass ein waches Interesse
an seiner Persönlichkeit besteht.
Die Tatsache, dass D.S. sich ebenfalls freiwillig in psychotherapeutische Behandlung begab und sich in 2015 in psychiatrischer Behandlung in einer bekannten Münchner Klinik befand, lassen dahingehend nachdenklich werden, dass hier unter uns in München offensichtlich ein junger
Mensch mit großem Hilfebedarf befand. Die Amoklauf-Tat stellt sicherlich nur die “Spitze eines Eisberges” dar. Erkennbar daran, dass im Netz
eine nicht überschaubare Anzahl von jungen Menschen sogenannten Amoklauf/Gewalttätern im Netz huldigen und sogar geschmacklos,
menschenverachtende Kommentare von sich geben, in dem sogar noch die Opfer, hier die grausam ermordeten Jugendlichen verhöhnen.

Statt Medienverwahrlosung, Waffenverehrung - Kulturerneuerung

(Amok-Kult, spiegel.de 2.8.2016) so postete jetzt auch ein 16 Jahre alter Schüler aus Bremen ein sogenanntes “Waffen-Video” von sich.
Beamten sicherten die Waffen und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Vater wegen illegalen Waffenbesitzes ein.
Diese menschenverachtenden Taten sind weder “cool” noch “originell” sondern ein Ausdruck des Kulturverfalls und zeigen die kontinuierliche
Desensibilisierung durch ein exzessiven Medienkonsum mit gewaltverherrlichenden Inhalten. Diese Medienverwahrlosung wird selten
diskutiert, noch finden ausreichende Präventionsmaßnahmen statt, wie sie in dem Buch “Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?”,
ausführlich beschrieben werden. Es gilt als sehr bedenklich, dass kaum ausreichendes Mitleid für die Überlebenden und Angehörigen
existiert. In den Medienberichten spielen die dramatischen Erfahrungen die Verzweiflung und die Ängste der Angehörigen nur eine
untergeordnete Rolle, nach einigen Jahren geraten die Betroffenen völlig aus dem Blickwinkel unserer Gesellschaft.
Dies wird diagnostiziert als “Aufmerksamkeits-Defizit” einer sogenannten sozialen Gesellschaft.
Hierzu wird ein passendes Buch empfohlen “Vom Normalen zum Gesundem” von Georg Kühlewind, Verlag Freies Geistesleben.

In Anlehnung an das Buch von Herrn Kühlewind sind wir Herrn Professor Dr.Peter Selg (Facharzt für Kinder und Jugendpsychiatrie) dankbar,
dass er das Leid der Menschen in Vergangenheit und Gegenwart thematisiert und in seinem gleichnamigen Buch „Die Kultur der Selbstlosigkeit“
auf die zu erwerbende Fähigkeit des “ unmittelbaren Mitfühlens und Miterlebens“ hinweist, denn darin liegt die Zukunft. Eine Zukunft die wir alle
gestalten können “ in Überwindung der persönlichen Egoität und in der Wahrnehmung realer Zeitaufgaben“!
 

Amoklauf / Prävention und Beitrag zur Kulturerneuerung

Als Leiter einer therapeutischen Ausbildungsstätte, Freie Akademie München für Kunsttherapie und Jugendkunsttherapie und tätiger
Dipl. Kunsttherapeut stelle ich nun schon seit etwa fast  6 Jahren auf diesem Portal,
www.kunsttherapie-akademie.de die Frage,
ob es nicht eine intensivere Begleitung von gefährdeten Jugendlichen an Schulen erfordert, die offensichtlich nicht ausreichend betreut wurden.

Da von politischer Seite und aus dem Bildungsbereich von den Verantwortlichen kein Bedarf gemeldet wurde, ist in München das erweiterte
Berufsbild Schulkunsttherapeut begründet worden, auf der Basis des anthroposophischen Kunsttherapeuten.
Hier die Homepage zur Weiterbildung:
www.schulkunsttherapie.de

Mit dieser einmaligen Weiterbildung in München ist erstmals ein Angebot verwirklicht worden, in dem Fachkräfte mit erfolgreich durchgeführten
Projekten im Rahmen der Weiterbildung, in und im Umfeld von Schulen, gefährdete und auch benachteiligte, behinderte  Jugendliche und Kinder
nachhaltig mit dieser vorwiegend non-verbalen Therapieform fördern konnten.

Gerade nach diesem für viele Menschen schockierenden Ereignis in München sollten umgehend  Gelder für schulkunsttherapeutische
Weiterbildung und für den Einsatz der von uns ausgebildeten anthroposophischen schulkunsttherapeutischen Fachkräfte freigegeben werden.

Nur durch umfassende Präventionsmaßnahmen, wie Sie die Schulkunsttherapie erbringen kann, im Zusammenschluss mit Schulärzten und
Schulleitern, Lehrern und Eltern sehen wir die Möglichkeit gegeben, Kinder stark zu machen für das Leben und in Krisenzeiten der Pubertät,
durch Seelen stützende und Ich-stärkende fördernde bis notfallpädagogische kunsttherapeutische Angebote.

Alle Voraussetzungen durch spezialisierte Kinder-, und Schulärzte, und weitergebildete Kunsttherapeuten/Kunsttherapeutinnen,
die auf der Grundlage der „Anthroposophischen Medizin“ arbeiten, sind gegeben.
Dieses Ausbildungs-Projekt mit Modellcharakter für Deutschland, als ein „Best-Practice“ Beispiel, ist anerkannt von der „Medizinischen Sektion
am Goetheanum, CH.

Parallel dazu sollten, wie seit 6 Jahren gefordert, die sogenannten „Killerspiele“ gänzlich für Kinder und Jugendliche verboten werden, denn jeder sogenannter Amokläufer hat diese menschenverachtenden „Spiele“ gespielt und offensichtlich virtuell vorab den “Amoklauf-Phantasien“
freien Lauf gelassen.
Das hier die speziell gefährdeten jungen Menschen mit einer labilen Persönlichkeit im Fokus stehen, ist selbstredend und selbstverständlich.
 

Besucher

München, Pressemitteilung (AkademiePR): 28. Juli 2016

Nachfolgender Aufruf ist schon vor 6 Jahren hier auf der Homepage ausgesprochen worden: Anlässlich des Amoklaufs in Winnenden 12.3.2009.

Aufruf an die Bundesregierung, zugleich Entwurf eines Antrages an den Deutschen Bundestag. Zur Kenntnisnahme, alle zuständigen Behörden und Ministerien, Kultusministerien und Fachgremien.

Der Deutsche Bundestag, sowie alle politisch verantwortlich Handelnden mögen ein Gesetz verabschieden, das ein sofortiges Verbot sämtlicher
Computer-Spiele (sog. Ego-Shooter Spiele) und entsprechender Mediendarstellungen in Deutschland vorsieht, die auch schon im Ansatz gewaltverherrlichende Darstellungen aufweisen und derzeit noch für die Altersgruppe der 12- bis 18 Jährigen zugänglich sind. Gleichzeitig wird
die Bitte geäußert Maßnahmen zu veranlassen, welche die verhängnisvollen Einflüsse von exzessivem Medienkonsum nachhaltig reduzieren helfen.
Ergänzt wird dieser Aufruf durch einen geplanten Antrag an den jeweiligen Petitionsausschuss der Länder, speziell hier an den
Petitionsausschuss des Bayerischen Landtages und des Landtages von Baden-Württemberg:

Als Präventionsmaßnahmen bitten wir darum, dass an Schulen zukünftig Eltern und Lehrer durch pädagogisch ausgerichtete Fördermaßnahmen unterstützt werden, die kunsttherapeutische, Persönlichkeit fördernde Arbeitsweisen enthalten und speziell von geschulten Fach-Kräften angeboten werden und sich an der Lebenswelt der Jugendlichen orientieren. Zusätzlich sollten alle Forderungen erfüllt werden die die Autoren
des Fachbuches: “Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?”, Verlag Freies Geistesleben, in dem gleichnamigem Buch gestellt haben,
 mit dem Ziel der Abschaffung von sogenannten “Killer Spielen”. Darunter befindet sich der Militärpsychologe Dave Grossman und
Gloria DeCaetano, (
Alliance for Childhood)

Begründung:

Es wird durch die Untersuchungen namhafter Forscher in Deutschland und Amerika, (Professor Manfred Spitzer, Professor Christian Pfeiffer, Professor Heinz Buddemeier, Dave Grossman und durch andere Fachwissenschaftler) als erwiesen angesehen, dass eine „gewalttätige Medienwelt“ die leiblich, seelisch, geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig negativ beeinflussen kann und Wissenschaft Studien sogar eine Gesundheitsgefährdung belegen (Forschungsergebnisse der Yale University School of Medicine, National Institutes of Health  und Studien des California Pacific Medical Centers, veröffentlicht durch Common Sense Media, 2008).

Der frühere Bundespräsident Johannes Rau forderte nach einem ähnlichen Amoklauf, (mit Suizid als letztem Ausweg), damals dazu auf, sich gegen die Verrohung zu wehren und Maßnahmen zur positiven Veränderung einzuleiten.

Professor Christian Pfeiffer, Direktor des kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen e.V. und bis 2003 Niedersächsischer Justizminister, regt an Schulen den Aufbau von Kultur fördernden Maßnahmen an, um mehr „Lust auf Leben“ zu wecken. Durch einen schöpferische Entfaltung  im künstlerischen Bereich würde eine „Kultur der Anerkennung“ geschaffen, die gerade für die jungen Menschen in der entscheidenden Lebensphase so wichtig ist.

Hier hat Deutschland noch einen großen Nachholbedarf, denn verschiedene Nachbarländer sind uns, im  Zusammenhang „Schule als kulturelle Bildungsstätte“, um einiges voraus.

Präventionsmaßnahmen als Vorbeugung:

Vorgeschlagen werden daher Präventionsmaßnahmen als „Rettungspaket“ für die Seelen unserer Kinder und Jugendlichen, die auch therapeutische Kulturarbeit und medizinisch fundierte Kunsttherapie enthalten und Pädagogik mit Persönlichkeitsentwicklung durch künstlerisches Üben verbinden.

Hans Joachim von Zieten, der Direktor der Freien Akademie München, einer kunsttherapeutischen Ausbildungsstätte in München, hält es für äußerst sinnvoll allen privaten Ausbildungsstätten und Initiativen jetzt die finanziellen Mittel für Forschung, Ausbildung, Stipendien zur Verfügung zu stellen,
die für eine Kulturarbeit mit künstlerisch- therapeutischen Methoden engagierte Pädagogen weiterbilden und zukünftig ein fundiertes, qualifizierendes
und  ausreichendes Ausbildungsangebot bereitstellen möchten.

Die privaten Ausbildungsstätten mit ihrem praxisorientierten, meist berufsbegleitenden Angebot, ermöglichen ein engagiertes Arbeiten in Kleingruppen und fördern einer der effektivsten Lernformen, das Selbst -Lernen, das Praxis- und Handlungsbezogene Lernen. Eine optimale Betreuungsrelation, ein Personalschlüssel von 25 Lehrkräften zu 15 Studierenden, sind keine Seltenheit.

Kunsttherapie-Ausbildung für Pädagogen
Es wird einer der größten Herausforderungen für eine tief greifende Bildungs- Initiative werden, Pädagogen, Erzieher, Sozialpädagogen so
pädagogisch - therapeutisch zu qualifizieren, weiter zu bilden, dass sie den Entwicklungen an Schulen gerecht werden.

Nicht kleine Reformen werden die Wegbereiter sein, sondern eine gesamt gesellschaftliche Umsetzung der allseits geforderten Bitte nach einer
„Lebens Schule“, nach einem erneuerten Schulwesen, das schon seit den zwanziger Jahren auf Verwirklichung wartet. Die Umstülpung des Begriffes „Schul-Bildung“ in den Begriff „Bildungs- Schule“, mit seiner Umsetzung in die Lebens- Wirklichkeit der individuell unterschiedlichen Schul- Gemeinschaften, erfordert sicher die größten Erkenntnis Anstrengungen aller „Kulturträger“ und ist gerade deswegen ein lohnenswertes Ziel, für Eltern, Lehrer und
für alle  Bildungsverantwortlichen in Politik und Gesellschaft.

Auch die Bitte zur Einrichtung neuer Planstellen für künstlerische Therapeuten/ Therapeutinnen  wird jetzt vor dem Hintergrund der negativen Entwicklungen der letzten Jahre geäußert werden müssen.  Erst wenn Schulen wieder „Orte der Kultur“ mit professioneller Unterstützung von Experten werden, ist der zunehmenden Medienverwahrlosung einer jungen Generation ein heilsames Gegengewicht gegenübergestellt.

Förderstunden, Förderklassen, in denen Pädagogen unterrichten, die zuvor eine kunsttherapeutische Zusatz- Ausbildung auf Grundlage der anthroposophischen Medizin und Menschenkunde absolviert haben, gibt es schon an verschiedenen Waldorfschulen und an Schulen für Kinder /Jugendliche mit individuellem Förderbedarf. Diese Modelle sind sicher brauchbar auch für staatliche Schulen und Berufsschulen und haben sich vielfach bewährt. Die Fachkräfte sind als Begleiter Partner von Eltern und Lehrer und vollkommen eingebunden in den Kosmos der Schule.
Sie kommen nicht als Fremde sondern sind Bestandteil der Schule.

Vorschlag zur Unterstützung der Bildungsarbeit der Pädagogen:

Im Sinne einer seelischen Gesunderhaltung und Persönlichkeitsstärkung (Salutogenese), könnten künstlerisch therapeutisch ausgebildete Fachkräfte nicht nur Kinder/ Jugendliche in Ihrer Entwicklung nachhaltig positiv fördern, sondern sind in der Lage, dank ihrer bildnerisch – diagnostischen Verfahren, frühzeitig verstecktes Gefahrenpotential zu erkennen und zu verwandeln. Die Jugendlichen suchen Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Anerkennung.

Sie benötigen daher gerade auch einen „Begleiter“, der nicht in ein Wertesystem (Notengebung) eingebunden ist und primär den schulischen Erfolg, die Wissensleistung beurteilen muss, sondern sich den Entwicklungsbedürfnissen eines Jugendlichen voll und ganz widmen kann und Respekt vor der schöpferischen Leistung des Individuums zum Ausdruck bringen wird.

Jugendliche suchen Räume der Selbstentfaltung, der Wahrheit und wo es um Ganzheit geht, auch Schönheit. Sie sehnen sich nach Selbstverwirklichung. Künstlerische Selbstentfaltung ermöglicht Orientierung und soziale Nähe, soziale Kompetenz, in dem der Transfer ermöglicht wird, von der Gestaltungskompetenz im Künstlerischen zur Handlungskompetenz im Sozialen.

Pädagogisch arbeitende künstlerische Therapeuten und Therapeutinnen eröffnen dafür die notwendigen schöpferischen Gestaltungs- und Handlungsräume.

Sie schaffen aufgrund ihres ganzheitlichen Menschenbildes, das Reifung und individuelle Selbstgestaltung ermöglicht, eine “Kultur der Begegnung“, die
im Sinne von Martin Buber und seinen theologischen Untersuchungen zur „Ich und DU- Beziehung“, erst den „Zwischen-Menschen“ entstehen lässt.

So können sich tragfähige neue Beziehungen eröffnen zu Eltern, Lehrern und Mitschülern, durch Selbst- und Welt- Erkenntnis fördernde Angebote,
parallel zum Unterricht in Ganztagsangeboten.

Die „künstlerische Begegnung“ würde im Sinne der heilsamen „Karthasis“, die durch den schöpferischen Mitgestaltung - Prozess eingeleitet wird, einen wichtigen Beitrag zum Werte Wandel, zur Wert- Schöpfung hervorbringen. Denn Kultur bildet, ohne Kultur ist keine menschliche Entwicklung vorstellbar.

Die an diesen privaten Schulen eingesetzten Kunsttherapeuten arbeiten nach Methoden die nachweislich Erfolg bringen und im klinischen
Bereich durch wissenschaftliche Langzeitstudien belegt sind. Dokumentiert sind diese in der „AMOS“ Studie
(Anthroposophische Medizin Outcomes –Studie) und wurden erstmals veröffentlicht in 2004.

Es handelt sich bei den  Amokläufen (die nach Experten Meinung vielfach einen erweiterten Suizid darstellen) nicht um kurzfristige Phänomene,
sondern um ein gesamtgesellschaftliches Problem, in dem die Ereignisse von Emsdetten, Erfurt, Winnenden und jetzt München nur den Anfang
zu weiteren Gewalt Exzessen kennzeichnen, zugleich aber auch auf das Hilfe Bedürfnis der Betroffenen aufmerksam machen.

Der Schutz des Lebens ist Aufgabe des Staates.

Wir sehen daher die Bereitstellung von Geldern für neue, aber bewährte, biographisch, nachhaltig wirkungsvolle Maßnahmen als notwendig an.
Die hier gemeinte ganzheitlich medizinische Kunsttherapie und die verschiedenen künstlerischen Therapieformen bedürfen einer staatlichen
Unterstützung um ihre Wirkung entfalten zu können.

Der Aufruf wird durch Hans Joachim von Zieten gestellt, dem Leiter der Freien Akademie München.

Hintergrund:

Existierende Angebote durch Fachausbildungen zur Kunsttherapeutin, zum Kunsttherapeut, Kooperationspartner für Schulen und Behörden in Bayern und Baden Württemberg:

Der kunsttherapeutische Kulturimpuls
Diesem Aufruf gingen vor zwei Jahrzehnten Erkenntnisse voraus, die zur Gründung der Freien Akademie München führten.

Grundlage war eine jahrzehntelange Kulturdiagnose, die gerade in der Beobachtung der zunehmenden seelischen Gefährdung von Kindern, Phänomene des Kulturverfalls ahnen ließ.  Die Auswertung der dramatischen Entwicklung von gefährdeten Jugendlichen an Schulen, (der Ort Ihrer Reifung, der Ort des sozialen Austausches über 2 Jahrsiebte), machte deutlich, dass eine Kulturtherapie erforderlich ist.

Als Kulturbeitrag im Sinne einer „institutionellen Präventionsmaßnahme“ wurde eine Ausbildungsstätte für Kunsttherapie entwickelt, die durch ihre Projekte, wie die integrative Jugendfördermaßnahme an der  JugendKunstAkademie München, heilsam –fördernd in das gesellschaftliche Umfeld einwirkt.
Als Ziel führend werden zukünftig solche Maßnahmen angesehen, die eine kunst- bzw. kulturtherapeutische Ausrichtung haben, siehe auch die verschiedenen Berufsausbildungen der Freien Akademie München (www.kunsttherapie-akademie.de).
Die Freie Akademie München bildet Kunsttherapeutinnen, Kunsttherapeuten auf Grundlage der ganzheitlichen Anthroposophischen Medizin aus, die heute vielfach exzellente Arbeit in so genannten,  pädagogisch- medizinisch - therapeutischen Experten Teams leisten („Pädagogen- Therapeutenkreis“ in Zusammenarbeit mit  einem Schul- Arzt).

Angebote zur Kooperation mit Schulen, Eltern und Behörden:

Die Freie Akademie München kann auch im Raum München anthroposophisch, medizinisch ausgebildete Kunsttherapeutinnen der Freien Akademie München nennen, die therapeutisch- biografisch stützende und krisenbegleitende Hilfen anbieten können, auch wenn das Krisenteam seine Arbeit beendet hat.

Der Ausbildungsleiter der Freien Akademie München, Hans Joachim  von Zieten, Diplom Kunsttherapeut FH, hat jahrzehntelange therapeutische Erfahrung mit seelengefährdeten Jugendlichen und traumatisierten Kindern, die als Kriegsflüchtlinge zu uns kommen.
Für eine Fachberatung können Termine vereinbart werden.
Sekretariat: 089/68 86 83 8

Weiterführende Literatur:

Fachbuch:

Jahrbuch der Deutschen Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe 1996/97

Thema: „Flucht“,  Herausgeber, Klaus Henning Rosen

Fachbuchbeitrag: „Kunsttherapie mit bosnischen Flüchtlingskindern“
Eine Kurzdarstellung des Münchner Modellprojektes: „Kunst als Brücke“
Autoren: Yvonne und Hans Joachim von Zieten

Verlag : Ost West Verlag

                                                     

Aktualisierter Stand: 28.07.2017

Neuer Amoklauf im September 2009:

Therapeuten fehlen an Schulen
Mangels medizinisch geschulter Schul-Kunst-Therapeuten an Schulen suchen verzweifelte Jugendliche Hilfe im Internet oder bei externen Institutionen, meist jedoch zu spät.
 
Schüler, Eltern, Lehrer benötigen Hilfe
Der in der Regel "erweiterte Suizid" (der eigene Tod ist sehr häufig mit einkalkuliert, gibt der Nürnberger Neurologe Günter Niklewski, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie zu bedenken) verbunden mit einem so genannten Amoklauf (der keiner dem Namen nach ist, da lange vorher geplant), ist oftmals das Ende dieser Entwicklungen.

Viele Opfer sind zu beklagen als Ergebnis der eskalierenden Situationen. Nicht nur Schüler sondern auch Lehrer sind betroffen.
Die Gesellschaft steht in dem letzten Jahrzehnt vor großen Herausforderungen. Von der Lösung dieser "brennenden" Gesellschaftsfragen wird vieles abhängen.

Präventiv Therapie- wenig im Bewusstsein
Durch den aktuellen Amoklauf eines Schülers in Ansbach, Franken, 17. September 2009 und den zu Tode gekommenen mutigen Passanten mit Zivilcourage, in München Solln, der ein Gewaltopfer von Jugendlichen wurde, (wie auch der Passant in Hamburg-Harburg) sehen wir unsere Forderungen nach Prävention durch sehr früh einsetzende medizinische Schul-Kunst-Therapeutische Maßnahmen weiterhin begründet.

Schul-Kunsttherapie fehlt
Denn Therapie an der Schule wird nicht thematisiert. Der Eindruck drängt sich auf, als ob im europäischen Schulwesen dieser Bereich ausgeklammert wird- nur in geschlossenen Einrichtungen oder in der Nachsorge, Drogen-Therapie, Therapie im Gefängnis,etc. gibt es gesellschaftliche Akzeptanz für diese Hilfsangebote. Dort sind uns andere Länder weit voraus mit Maßnahmen wie "Art in Education" mit therapeutischer Ausrichtung. Erfolgreiche Künstlerische Therapie als Hilfe zur biographischen Gestaltung und Selbsthilfe- nur an privaten Schulen?

Die politisch verantwortlich Handelnden haben sich in diese Richtung bislang nicht ersichtlich geäußert. Es gibt aber auch begrüßenswerte Ansätze. So erkennt die ehemalige Bundesjustizministerin, Brigitte Zypries nach den Vorfällen, dass in Bildung investiert werden müsse und weist somit in die richtige Richtung, jedoch verweist sie lediglich auf die alten pädagogischen und psychologischen "Bausteine", ohne den innovativen Ansatz der Kunst-Therapie (als Prävention) zu ergreifen und Akzeptanz und Bewusstsein für die 3. Säule der Hilfsangebote, ganzheitliche Kunsttherapie für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Hier gilt noch vieles zu bewegen, speziell auch bei den Experten-Gremien, die zur Zeit an manchen Orten eingesetzt werden.

Jugendliche ohne adäquate therapeutische Hilfen
Mehr Videokameras und ein höheres Strafmaß erhöhen sicherlich das subjektive Sicherheitsgefühl Einzelner in der Gesellschaft, aber helfen Jugendlichen sicher nicht bei der Bewältigung von individuellen Lebenskrisen, die oft schon in der Kindheit beginnen. In dieser Zeit benötigen sie über lange Zeiträume kompetente Fachkräfte, die therapeutisch geschult sind und, dass wäre eine Zukunftsperspektive, zugleich geistige Orientierung und schöpferische Entfaltung ermöglichen können. Laut dem Nürnberger Neurologen, Günter Niklewski seien "Modellversuche mit besonders frühzeitigen Therapien für suizidgefährdete Erwachsene" erfolgreich (Quelle:Nachrichten, Panorama, dpa.).

Forderung: Einsatz speziell geschulter Therapeuten
Dafür bedarf es spezieller geschulter Fachkräfte, die sowohl die physische, als auch die seelische und zugleich die geistige Entwicklung des Menschen studieren und entsprechende therapeutische Kompetenzen und Handlungsfähigkeiten entwickeln.

Die Freie Akademie München hat solche Ausbildungsplätze geschaffen.
Die Einrichtung solcher therapeutischer Stellen in/an Schulen ist jedoch schon lange überfällig.

Jugendliche haben seelischen Hilfebedarf
Die bisherigen pädagogischen Konzepte allein reichen nicht aus, auch nicht die vielseitig eingesetzten Gewaltpräventionsmaßnahmen an Schulen, die sinnvollerweise Bewusstsein schaffen, aber offensichtlich diejenigen nicht erreichen, die zunächst nicht gewalttätig auftreten und als "introvertiert", angepasst und "unauffällig" gelten.

Entnehmen wir doch den Aufzeichnungen des Jugendlichen in Ansbach, dass er "apokalyptische Erlebnisse" hat, oder genauer noch, jene apokalyptischen Verhältnisse im "Hass auf die Menschheit" allgemein und "die Institution Schule", im speziellen, schaffen möchte. Die jungen gefährdeten Menschen suchen offensichtlich nach seelischem Halt, und geistiger Orientierung.
Laut Staatsanwaltschaft in Ansbach litt der Jugendliche unter Perspektivlosigkeit, Angst vor einem Versagen im Abitur mit daraus folgender Arbeitslosigkeit, er fühlte sich ausgegrenzt und ungerecht behandelt und litt unter mangelnder Anerkennung.

Kein Schul Therapeut vor Ort, Ersatz-Suche im Internet
T. K. aus Winnenden suchte sogar im Internet, mangels Schul- (Kunst)-Therapeuten vor Ort, nach therapeutischer Hilfe und Erklärungen, für eine "bipolare Störung", die "manisch -depressiven Zustände" die er selbst diagnostizierte. So ist es dem aktuellen Endbericht zu entnehmen. Spätestens hier sollte der "Weckruf der Jugend " nicht ungehört an uns vorübergehen.
Bekanntlich veranlassten seine eigenen Äußerungen dahingehend letztlich seine Eltern ihn zur psychiatrischen Beratung in einem Klinikum zu begleiten. Einen deutlicheren Hilferuf kann es nicht mehr geben.

Kunsttherapie-Förderstunden erforderlich in Schulen
Warum bieten wir nicht unseren Kindern und Jugendlichen diese therapeutischen Hilfen in Förderstunden direkt in Schulen an, wenn sie diesen Hilfebedarf äußern? Immer mehr Kinder weisen Verhaltensauffälligkeiten auf, immer mehr Kinder/Jugendliche benötigen einen medizinisch geschulten Therapeuten/eine medizinisch geschulte Therapeutin". Jugendlichen mit Magersuchtstendenzen und anderen Entwicklungsstörungen begegnet man genauso wie Jugendlichen mit Verletzungs-oder Suizidwünschen. Es gibt also gerade im schulischen Umfeld einen erheblichen therapeutischen Handlungsbedarf in alle Richtungen.

Amoklauf bleibt aktuell
Da die Abstände der einschneidenden Ereignisse immer kürzer werden und noch andere negative medienwirksame Faktoren Einfluss nehmen (unter anderem der so genannte "Werther -Effekt"), werden Befürchtungen nicht unbegründet sein, dass ohne therapeutische Begleitung, das Thema Amok/Jugendgewalt/Jugendverwahrlosung/Jugendverrohung/Jugendisolierung uns weiterhin begleiten wird und in erschreckendem Maße zum Handeln zwingen wird.

Hilfen zur Selbsthilfe anbieten
Diejenigen die ohne Perspektive groß werden, oder sich ausgegrenzt fühlen, (auch tatsächlich ausgegrenzt werden), verdienen ganz besonders unsere Aufmerksamkeit, unser Verständnis und eine kontinuierliche professionelle Hilfestellung mit therapeutischen Hintergrund.

Kunsttherapie als dritte Säule der Förderung

Appell an die politisch Verantwortlichen, 1000 Schulkunsttherapeuten für 1000 Schulen in Deutschland
Nach den erschütternden “Amoklauf-Taten” von Winnenden und von München wird an die Volksvertreter(innen) in Gesellschaft und Politik
folgende Forderung von der Freien Akademie München gestellt: 1000 Schulkunsttherapeutinnen/Schulkunsttherapeuten für 1000 Schulen in Deutschland!
Die Millionen die geplant sind für die Aufrüstung für die Polizei und für den geplanten Einsatz der Bundeswehr, sind dort sinnvoller angebracht, wo in der Regel sich die Konflikte entfalten, beziehungsweise dort wo Schüler über große Konflikte berichten (Mobbing, Ausgrenzung, soziale Isolation).
Die Schule ist der Ort an dem am dringendsten umfassende Hilfe benötigt wird!

Kultur-Wandel und Bildungs-Wandel als Zeitnotwendigkeit
Zeichen setzen, die einen gesellschaftlichen Wandel einleiten und dazu gehört Mut zu verantwortlichem Handeln bis ins Kleinste.
Zeichen, die die Jugendlichen verstehen können. Zeichen, die die aktiven Eltern erreichen, die für eine lebenswerte Zukunft ihre Kinder durch eine lebensbejahende Bildung gefördert sehen wollen. Um dies zu erreichen, müssen viele Kräfte aus der gesellschaftlichen Mitte zusammenwirken - es werden gerade die nichtstaatlichen Einrichtungen und Privatpersonen sein, die hier vorbildlich wirken.

Persönliches Vorbild und Kulturauftrag
Schon heute bauen in den "Ferien" Waldorfschüler ohne staatliche Hilfe Schulen in Afrika für die Ärmsten der Armen. Gesellschaftliches Engagement beginnt dort wo jeder sich aufgerufen fühlt, bei sich und in seinem Umfeld Wandlungen einzuleiten.
Die Krise ist offensichtlich ein Aufruf zu mehr Menschlichkeit! Jede Investition in das Leben, in eine lebenswerte Schul-Bildung und kulturelle Entfaltung bringt wieder neue Lebensperspektiven und stärkt ein Werte -Bewusstsein.

Aktivitäten der Europäischen Union
In Europa wurde zur Verbesserung der seelischen Gesundheit der Bevölkerung von der Europäischen Union eine Strategie erarbeitet. Diese ist im sogenannten „Grünbuch” zusammengefasst.
Es gibt seit 2008 auch einen „Europäischen Pakt für Seelische Gesundheit und Wohlbefinden”, mit den Schwerpunkten,
„Seelische Gesundheit bei Jugendlichen und in Schule/Ausbildung und Prävention von Depression und Suizid”.
(Quelle: Europäische Union)


Zum Nachdenken - ein Zitat von Margarethe Hauschka der bedeutsamen Ärztin und Begründerin der künstlerischen Therapie speziell in Deutschland:

"Die große Aufgabe ist es nun, das oft so oberflächliche Verhältnis des Menschen zur Schönheit zu wecken und zu vertiefen, damit die Seele selbst schaffend wird. Nur dann kommt sie zu einem der natürlichen Menschenwürde entsprechendes Selbstbewusstsein, das sich in der Mitte zwischen der Überheblichkeit und den heute so verbreiteten Minderwertigkeitsgefühlen befindet. Ein solcher Mensch erlebt seine tägliche Arbeit anders, sein Verhältnis zur Welt und zu seinen Mitmenschen wird ein freieres. Bestimmte und unbestimmte Angstgefühle verschwinden, er fühlt neue Fähigkeiten in sich wachsen und erlebt dadurch eine ungekannte Freude."

Chronlogie der Amokläufe und der erweiterten Suizide

12.3.2009: Amoklauf bei Stuttgart:  Schüler (17) T.K. erschießt in der Albertville Realschule in Winnenden und in Weiler am Stein 15 Menschen.

13.5.2009: Erneuter Amoklauf-Versuch am Albert-Einstein-Gymnasium in Sankt Augustin bei Bonn.
Suizidgefährdete Schülerin T.O. wurde in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen.
Kommentar: Die Ereignisse unterstreichen die oben beschriebenen Forderungen nach einem Präventiv-Einsatz von Kunsttherapeuten an allen Schulen.

Erneuter Amoklauf an einer Berufsschule in Ludwigshafen führte zum Tod eines Opfers.
Laut Panorama/T-Online vom 19.2.2010 handelte der ehemalige Schüler aus Hass und angeblich in Zusammenhang mit schlechten Zensuren.
Wiederum spielte „Waffenverehrung” und „mediale Verwahrlosung” eine entscheidende Rolle in diesem Fall.
Nach wie vor werden keine Therapeuten, wie Kunsttherapeuten an die Schulen berufen um durch spezielle Förder-Angebote für Jugendliche Präventionsmassnahmen durchführen zu können.

Im Zusammenhang von einer zu beobachtenden zunehmenden „Verrohung” unter Jugendlichen stellt sich die Frage wieviel „Gewalt-Exesse” eine Gesellschaft hinnehmen möchte. Die zunehmend kürzer werdenden Abstände der Gewalttaten im öffentlichen Raum, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Bahnanlagen stellt ein Alarmsignal dar, dass unsere Jugend mehr als nur Aufmerksamkeit bekommen sollte.

Verantwortungsträger sind jetzt gefragt zu handeln.



Amoklauf am 23.7.2011

Der Amoklauf in Norwegen auf der Insel Utoya hatte zur Folge eine unvorstellbar große Zahl an vorwiegend jugendlichen Menschen Opfern. Unser besonderes Beileid gilt den Familienangehörigen und Freunden.



Amoklauf am 9.11.2011

Eine 13-Jährige hat am Mittwoch in einem Gymnasium in Ballenstedt im Landkreis Harz 2 Brandsätze gezündet.
Etwa 400 Schüler und 40 Lehrer konnten unbeschadet das Gebäude verlassen.
Das Mädchen hatte in der Vernehmung bei der Polizei eingeräumt, mehr vorgehabt zu haben,
die Tat war angeblich im Vorfeld im Internet angekündigt worden.
Es war bekannt dass sie unter großem psychischem Druck gestanden hat.
Sie wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
 

München, Amoklauf oder erweiterter Suizid am 22. Juli 2016

Deutschland, Bayern, München. Der 18 Jährige D.S. tötet am 22.Juli 2016 in dem Olympia-Einkaufszentrum in und vor einem Schnellrestaurant
in München 8 Jugendliche und eine erwachsene Frau und zuletzt sich selbst. Siehe auch
Wikipedia: Amoklauf in München am 22.Juli 2016
Über 30 Verletzte und 4 Schwerverletzte sind in die umliegenden  Krankenhäuser eingeliefert worden.

Unser Mitgefühl und unsere Trauer sind bei den Angehörigen der Toten und Verletzten.

Der Fall ist deshalb so tragisch, weil wir davon ausgehen, dass das große Leid und der Schmerz hätten vermieden können.
Denn es gibt ausgearbeitete Kriterien für solche sich ankündigenden Taten, die alle Verantwortlichen kennen sollten.

Vielen Menschen ist der junge Mann mit einer offensichtlichen Persönlichkeitsstörung begegnet, die Ihm hätten helfen können in den letzten Jahren,
bevor er seine „Tötungsphantasien“ auslebte.

Auch der Vater von T.K., einem anderen „Amokläufer“, wusste von seinen „Amok-Phantasien“ und ist für sein Nicht Handeln verurteilt worden.

Es gab aber mit Sicherheit auch noch andere Personenkreise die Anzeichen gesehen haben. T.K. hat ja selbst im Internet darüber geschrieben, nur das wollte seinerzeit niemand ernst nehmen. Er hatte nach Hilfe gesucht, er wusste um seine „Bi-Polare Störung“ wie er schrieb.

Wir bedauern an dieser Stelle, dass nicht alles an den Schulen ( die Orte seiner seelischen Verletzungen) dafür getan wurde, das D.S. die entsprechende Zuwendung und Begleitung erfahren hatte.

Spezialtherapeuten, die über eine notfallpädagogische Kompetenz in Krisenzeiten verfügen, also die anthroposophischen Kunsttherapeuten, die auch seelsorgerische Qualitäten in Ihrer Ausbildung an der Freien Akademie München erwerben, wurden nicht angefordert in  den letzen Jahren,
obwohl diese Homepage 
www.kunsttherapie-akademie.de, mit den entsprechenden Angeboten seit 6 Jahren existiert und wir sogar eine spezielle schulkunsttherapeutische Weiterbildung in Bayern ins Leben gerufen haben www.schulkunsttherapie.de.

Die Seelen die von uns über die Schwelle gegangen sind, haben eine Botschaft hinterlassen.
Liebt eure Kinder, aber zeigt diese Liebe auch durch eine zuwendungsorientierte Begleitung die auf Vertrauen beruht! Immer!


Auch hier stellt sich wieder die Frage warum in Deutschland keine Schulkunsttherapeuten an den Schulen eingesetzt werden um den jungen Menschen mit einer psychischen Belastung helfen zu können durch präventive Kunsttherapie Maßnahmen.
www.schulkunsttherapie.de

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